Swiss Saxophone Orchestra spielt französische und britische Musik

  • 04.09.2019
  • Musikalisches

Das 2009 gegründete Swiss Saxophone Orchestra hat sich in den vergangenen zehn Jahren ein anspruchsvolles Repertoire erarbeitet – von klassischer über modernistische bis zu zeitgenössischer Musik. Nach Dirigaten von Tony Kurmann, Thomas Trachsel und, in den letzten beiden Jahren, dem Amerikaner Paul Cohen, übernimmt 2019 Trachsel erneut den Platz auf dem Podest. Der Fokus des diesjährigen Repertoires liegt auf französischer und britischer Musik, die eigens für das Orchester eingerichtet wurde.

Mit zwei Sätzen aus der "Arlésienne-Suite No. 1" von Georges Bizet aus dem Jahr 1872 ist ein Klassiker der Saxophonliteratur dabei. Der französische Romantiker war ein früher Förderer des Instruments und hat es immer wieder in seine Kompositionen eingeflochten. Ebenfalls ein Franzose war der weniger bekannte Henri Tomasi (1901–1971), dessen Nachkriegswerk "Fanfares liturgiques" das Swiss Saxophone Orchestra zur Aufführung bringt. Mit dem Nimrod-Satz aus Edward Elgars "Enigma-Variationen" von 1899 und der bekannten "English Folk Song Suite" (1923) von Ralph Vaughan Williams sind zwei der bedeutendsten britischen Komponisten der letzten hundertfünfzig Jahren vertreten.

Das Swiss Saxophone Orchestra (Konzertmeister Harry White) setzt sich aus rund zwanzig Musikerinnen und Musiker zusammen, von denen viele seit der Gründung des Projektorchesters dabei sind. Die Stimmen vom Kontrabass- bis zum Sopransaxophon decken beinahe die ganze Instrumentenfamilie ab und schaffen einen ungewohnt symphonischen Klang, der dem eines Streichorchesters nahe kommt. Die drei diesjährigen Konzerte finden am 4. Oktober in Zürich, am 5. Oktober in Olten und am 6. Oktober in Gossau St. Gallen statt.

www.swiss-sax-orchestra.com

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