Southbrass aus Südtirol gewinnen den Grand Prix der Blasmusik 2018

  • 07.12.2018
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Blasmusik vom Feinsten aus vier Ländern bot das Finale des "Grand Prix der Blasmusik", das in der bigBOX Allgäu in Kempten stattfand. Zum zweiten Mal nach 2017 konnten sich aufstrebende und semi-professionelle Blasmusikgruppen aus vier Ländern messen und sich der Wertung einer hochkarätigen Jury stellen. Diese setzte sich im Finale zusammen aus Ernst Hutter, Roland Kohler, Bob Ross und Trompetenlegende Walter Scholz.

Foto: Vincent Ribes

Die vier Wettbewerber - "FIHUSPA" aus der Schweiz, "Michael Maier und seine Blasmusikfreunde" aus Deutschland, "Southbrass" aus Südtirol sowie die "Blaskapelle Alpenwind" aus Österreich machten es den vier Juroren keinesfalls leicht. Alle Finalisten hatten sich hervorragend vorbereitet. Während die Fachleute konzentriert bei der Sache waren, genau hinhörten und sich hier und da Notizen machten, konnte sich das Publikum in der fast ausverkauften bigBOX auf ein unterhaltsames Programm freuen.

Jede Besetzung durfte sieben Stücke zum Besten geben, darunter mussten zwei neue Kompositionen sein. Geachtet wurde auf die Technik und die Umsetzung der einzelnen Stücke. Nicht wer am lautesten spielte, sondern wer alle Facetten richtig einsetzte, konnte bei der Jury punkten. Nach spannenden drei Stunden war klar: "Southbrass" sind die Gewinner des diesjährigen Grand Prix. Die junge Formation, bestehend aus sieben Freunden, gibt es erst seit zwei Jahren. Allesamt sind sie in der Umgebung von Bozen beheimatet.

"Wir können es noch gar nicht fassen. Wir sind überwältigt! Das ist Freude pur. Die letzten Wochen haben wir intensiv geprobt und das hat sich jetzt bezahlt gemacht. 120 Fans haben uns nach Kempten begleitet. Mit ihnen werden wir es heute Abend noch ordentlich krachen lassen."

www.grandprix-blasmusik.de

Text: Frank Stiller

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