Sounds of Heimat in Stuttgart: Volksmusik, die Berge versetzt

  • 05.07.2018
  • Musikalisches

Pro Jahr sind im Theaterhaus Stuttgart mehr als 300 000 Besucher bei Veranstaltungen aller Art anzutreffen: Theater, Tanz, Shows, Konzerte, Comedy, Kabarett, Lesungen, Kongresse, Sportevents... Vom 6. bis 9. September werden im Theaterhaus nun die "Sounds of Heimat" erklingen. Was ist Heimat? Was bedeutet sie? Und welche Rolle spielt dabei die Musik? Im Theaterhaus erklingt Volksmusik, die Berge versetzt.

Foto: Lena Semmelroggen

Bayerische Polkas vermählen sich mit kubanischem Son, die Saz mit der Tuba, und das Alphorn groovt ohne Scheu zu Clubrhythmen. Filigrane Klänge sind zu hören, angelegt zwischen Stuben­musi, Jazz und ernster Musik . Und obendrein das Blech, das auch dem letzten Hinterwäldler die Ressentiments aus den Synapsen bläst. Es erklingen Sounds von den Bergen, den Tälern, den Städten und den Steppen. "Sounds of Heimat" sind ein Statement für einen vielfältigen Heimatbegriff, für Heimat, die offen ist und nicht ausgrenzt.

Die Protagonisten dieses Festivals sind "Cubaboarisch 2.0 – Leo Meixners Cubavaria", die bayerisch-südamerikanische Klänge feiern (6. September), die Unterbiberger Hofmusik mit dem neuen Programm "Dahoam und Retour"  sowie "Loisach Marci" (7. September). Mit von der Partie sind auch "Franui" (bekannt für ihre Tanzmusik zwischen Schubert, Bartók und Osttiroler Jungbauernball) sowie "Federspiel", die ihre alpenländische Blasmusik zeitgenössisch veredelt (8. September). Den Abschluss bildet das Herbert Pixner Projekt (9. September).

www.theaterhaus.com

« zurück