Sächsische Bläserphilharmonie begeistert mit drei Aufführungen der Kammeroper "Katharina von Bora"

  • 13.06.2017
  • Musikalisches

Die Sächsische Bläserphilharmonie begeisterte im Jubiläumsjahr der Reformation gleich drei Mal mit ihrer Auftragskomposition "Katharina von Bora" die Zuhörer. Zu den Aufführungen am 20. Mai 2017 am Originalschauplatz Kloster Nimbschen, am 26. Mai 2017 zum Kirchentag auf dem Weg auf dem Augustusplatz in Leipzig und am 10. Juni 2017 in der Lukaskirche in Dresden kamen insgesamt über 5000 Menschen, die die Kammeroper über das Leben, Wirken und die Bedeutung der starken und selbstbewussten Frau an Luthers Seite erleben wollten.

Foto: Stefanie Schennerlein

Einst als Nonne aus dem Kloster Nimbschen geflohen, lenkte Katharina von Bora den Fortgang der Reformation aus dem Hintergrund. Die Person Katharina von Bora wurde zu einer Institution, die untrennbar mit Mitteldeutschland verbunden ist. In der vom belgischen Komponisten Bert Appermont geschaffenen Kammeroper wird in sieben Bildern das wechselvolle Leben der "Lutherin" dargestellt.

Unter der künstlerischen Leitung von Chefdirigent Prof. Thomas Clamor bereitete die Sächsische Bläserphilharmonie gemeinsam mit den hochkarätigen Solisten Kathrin Göring(Mezzosopran als Katharina von Bora, Oper Leipzig), Johannes G. Schmidt (Bariton als Martin Luther), Radoslaw Rydlewski (Tenor als Phillip Melanchthon, Oper Leipzig), Diana Tomsche(Sopran als Ave von Schönfeld, Oper Leipzig) und dem Universitätschor Dresden, geleitet von Christiane Büttig, die das Konzert in Dresden dirigierte, den Konzertbesuchern drei einzigartige Konzertabende.

Sprecherin Barbara Sauter verband als Katharina von Bora dieeinzelnen Bilder mit eindrucksvollen und großartig dargebotenen Texten. Den zauberhaften Knabensopran als Katharinas Sohn Hans übernahmen Alfred Trobisch bzw. Leander Markus(Jg. 2005), beide aus dem Kinderchor der Semperoper Dresden.

"Es ist eine überaus große Freude mit diesen großartigen Künstlern in einer Symbiose mit der Sächsischen Bläserphilharmonie zusammen zu arbeiten. Dieses Konzertprojekt war ein weiterer Höhepunkt der ganz besonderen Art im Veranstaltungsplan des Orchesters, mit dem wir den vielen Konzertbesuchern einzigartige Abende bereiten konnten.", so Thomas Clamor, Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie und künstlerischer Leiter dieses Projekts.

Die Aufführung in Nimbschen unter freiem Himmel wurde eingebettet in eine eindrucksvolle Lichtinszenierung von Lichtkünstler Günter Ries, die den historischen Ort auf faszinierende Weise erleben und die mittelalterliche Reformationszeit atmosphärisch aufleben ließ. Dieses Konzert wurde von der Beauftragten der Bunderegierung für Kultur und Medien gefördert.

Passend zum Reformationsjubiläum ist die Sächsische Bläserphilharmonie außerdem mit ihrem Konzertprogramm "Hymnus" deutschlandweit unterwegs:

  • 30.06.2017, 19:00 Uhr, Wesel, Willibrordi-Dom
  • 02.07.2017, 17.00 Uhr, St. Peter und Paul Kirche Görlitz, MDR Musiksommer
  • 13.10.2017, 19:30 Uhr, Abtei Königsmünster Meschede, Sauerland Herbst
  • 15.10.2017, 15:30 Uhr, Stadtkirche St. Michael Jena
  • 22.11.2017, Dom St. Marien Wurzen

www.saechsische-blaeserphilharmonie.de

« zurück