Deutscher Musikrat wählt neues Präsidium
Der Generalsekretär der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) und Leiter des Hohner-Konservatoriums in Trossingen Erik Hörenberg wurde am Samstag, 17. Oktober in Berlin erneut in das Präsidium des Deutschen Musikrates gewählt. Nachdem er vor vier Jahren erstmals knapp in das Präsidium eingezogen war, erzielte er jetzt unter 18 Kandidaten das fünftbeste Ergebnis. Der BDO-Präsident Ernst Burgbacher MdB, der ebenfalls auf der Mitgliederversammlung in Berlin anwesend war, erklärte dazu: „Dieses Ergebnis ist ein toller persönlicher Erfolg von Erik Hörenberg und bedeutet eine weitere wichtige Stärkung der instrumentalen Laienmusik im Deutschen Musikrat.“
In der kommenden Amtszeit möchte sich Erik Hörenberg in erster Linie für eine weitere Vernetzung der unterschiedlichen Bereiche des deutschen Musiklebens unter dem Dach des Deutschen Musikrates engagieren: „Ich bin der festen Überzeugung, dass eine lebendige musikalische Breitenkultur auch für andere Bereiche des deutschen Musiklebens von sehr großer Bedeutung ist.
Nicht weniger als sieben Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich für Musik in Deutschland. Eine Zahl, die deutlich macht, wie wichtig die Sicherung und Fortentwicklung dieses Bereichs für das ‚Musikland Deutschland’ ist: für eine Vielzahl von Menschen als Möglichkeit außerschulischer musikalischer Bildung, für einen großen Teil der Absolventen unserer Musikhochschulen als Beschäftigungsfeld sowie für die zahlreichen Unternehmungen der Musikwirtschaft als Absatzmarkt. Eines meiner Hauptanliegen ist es daher, das aktive Musizieren möglichst breit in unserer Gesellschaft zu verankern. Die 23.000 in der BDO organisierten Orchester sind ein enormes Potenzial, Menschen für ein Leben mit aktiver Musikausübung zu motivieren. Dieses Potenzial sowie die von der BDO bereitgestellten Strukturen möchte ich sehr intensiv in die weitere Arbeit des Deutschen Musikrates einbringen.“
Der Deutsche Musikrat ist der weltgrößte Musikfachverband mit einer Repräsentanz von insgesamt 8 Millionen Menschen. In einer breiten Öffentlichkeit bekannte Projekte des Deutschen Musikrates sind beispielsweise „Jugend Musiziert“, der „Deutsche Orchesterwettbewerb“ oder das „Bundesjugendjazzorchester“.





